,,Worte können sehr verletzen,
wenn der Klang der Liebe fehlt.
Man kann Nadelstiche setzen,
mit den Worten die man wählt.‘‘
(aus dem Lied ,,Worte‘‘)
Worte können eine ungemeine Kraft entfalten. Wirkt es auch etwas martialisch, so erinnere ich immer gerne an Winston Churchill und wie er mit seiner Präsenz, Wortgewandtheit und Klarheit in schwierigsten Zeiten sein Volk zum Durchhalten bewegte. Dies in der dunkelsten Stunde der britischen Insel.
Immer den richtigen Ton zu treffen um zu begeistern, zu überzeugen oder zu trösten, ist aber wahrlich nicht leicht.
Ich selber durchlebte beim Thema Kommunikation eine ziemliche Wandlung. War ich doch seit jeher durchaus kommunikativ und mit einem gewissen Talent fürs freie Sprechen ausgestattet, ließ mich
dies von meinem ,Talent’ überzeugt sein. Bereits im jugendlichen Alter waren Ansprachen und Reden für mich vertrautes Terrain und Gruppen von mehreren hunderten Menschen stellten keinerlei
Problem dar.
Diese frühen ,Erfolge‘ ließen mich eine gewisse Selbstzufriedenheit entwickeln. Hinzu gesellten sich reihenweise rhetorische Qualifikationen auf beruflicher Ebene, die mein Portfolio
erweiterten. Kurzum: Besser ging es nicht… und es machte sich eine Selbstzufriedenheit breit.
Damit bin ich durchaus kein Einzelfall. Obwohl inzwischen Hirn- und Verhaltensforschung viele Erkenntnisse rund um Kommunikation erbracht haben, die es vor zwanzig Jahren nicht gab, herrscht bei vielen Menschen Stillstand:
Bei den Inhalten von Kommunikationsseminaren, die zehn oder mehr Jahre zurückliegen.
Als ich beispielsweise später dem ,,Storytelling’‘ begegnete, gewann das Thema Kommunikation eine ganz aktuelle Bedeutung für mich. Ich machte mich mit den Inhalten vertraut und meine Neugierde
war geweckt:
Diesen Fragen folgend, bildete ich mich fort und begegnete zahlreichen kreativen Techniken. Schaue ich mit dem Wissen von heute auf meine Anfänge der
öffentlichen Rede zurück, erscheint es fast beschämend, was ich den Zuhörer*innen damals zugemutet hatte.
Letztlich bietet Kommunikation unendlich viele Möglichkeiten, um Botschaften begeisternd zu vermitteln. Im großen wie im kleinen Rahmen.
Es ist aber bedauerlich, wie wenig von Kommunikationstechniken Gebrauch gemacht wird:
… statt mit eigener Persönlichkeit zu
überzeugen, strapazieren endlose
PowerPoint-Dateien die Geduld der
Zuhörerschaft.
… statt mit ansprechenden Techniken andere zu
fesseln, wird eintönig doziert und die beste
Nachricht verkommt in Langeweile.
… statt mit der richtigen Körpersprache andere
anzustecken, sorgen Hände der
Hosentaschen oder Laserpointer für
Gleichmut.
… statt sich zum Ziel zu setzen, die Zuhörer-
schaft zu begeistern und wirklich eine
Botschaft zu vermitteln, geht es oft nur
darum, endlos Fakten zu übermitteln. Der
Kopf darf arbeiten, aber Herz & Bauchgefühl
bleiben außen vor.
Nur einige Beispiele, aber sie werden (leider) vielen bekannt vorkommen. In vielen Jahren meiner Berufserfahrung gab es nur wenige Situationen, wo sich Mitarbeitende auf einen Vortrag oder eine
Präsentation gefreut haben. Umgekehrt erlebte ich auf der anderen Seite des Rednerpultes oft Menschen, die erfüllt von Angst bis Panik waren, stand ihnen ein Vortrag, eine Rede oder eine
Präsentation bevor.
Beides muss nicht sein!
Wer bereit ist, neue Wege zu gehen, dem steht eine Vielzahl an Möglichkeiten offen. Gerne stehe ich mit meinem angesammelten Expertenwissen und meiner Methodenkompetenz auch hier zur
Verfügung:
- Begeistern statt präsentieren:
Mit Storytelling den richtigen Bogen ziehen,
um Zuhörende zu fesseln!
- Auf den Punkt kommt:
Wie die besten Redner der TED-Talks das
eigene Projekt überzeugend darstellen!
- Mensch sein für Menschen:
Mit den richtigen Tipps über kreative und
humorvolle Stilmittel das Herz der
Zuhörenden begeistern (es darf auch im
Business gelacht
werden)!
- Keine Lust auf Lampenfieber:
Gerne trainiere ich die entscheidenen
Stilmittel, die für einen sicheren Auftritt sorgen
(über Formulierungen, kleine ,Helfer‘ und die
richtige und unterstützende Körpersprache).
Falls jemand der Meinung sein sollte, man hätte keine Zeit oder Ressourcen für diese Investition in eine gewinnende Kommunikation, steht dieser Standpunkt jedem zu. Aber eines ist zu
bedenken:
Wieviel Ressourcen und Chancen verschenkt man erst, langweilt man seine Belegschaft oder Gäste?
+ Autor:
+ Life- & Business-Coach:
+ Kommunikationsexperte
und Rhetorik-Trainer:
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